Auflösende Hypnose & Open Doors Hypnose erleben
Erfahrungsberichte
Hinweis: Alle Erfahrungsberichte sind zum Schutz der Privatsphäre anonymisiert.
Lea, 54 Jahre: Thema „Den eigenen Weg finden.“
Eine langjährige Unternehmerin, die ihr Leben lang hart und viel gearbeitet hatte, hatte das Gefühl, ihre Ziele nicht erreichen zu können und dem Glück immer hinterherlaufen zu müssen. Um die Aspekte dieses doch sehr komplexen Themas ergründen zu können, wurde eine Open Doors-Hypnose durchgeführt.
Anfangs befand sich die Klientin in ihrer Hypnose gedanklich in einem großen, dunklen Kellerraum. Dieser war komplett leer, sogar das einzige Fenster war zugemauert. Der einzige ersichtliche Weg dort hinaus schien durch eine kleine, enge Luke, an die sich ein langer, enger Gang anschloss. Es war eine innere Überwindung, dort hindurch zu kriechen. Als sie am Ende war, kam sie auf einer wunderschönen, großen Wiese heraus. „Dort schien alles wie von einer anderen Welt zu sein – entweder war dort noch kein Mensch, oder diese Wiese war nur für mich.“ Nach einem Spaziergang kam sie an eine schöne Blockhütte, eine Art „Zuflucht“, aber auch dort war bis auf einen Tisch alles leer und sie war allein. Im weiteren Verlauf wurde ein traumhaft schöner Strand erlebt. Sie setzte sich dorthin und hatte auf der einen Seite das Gefühl, dass einfach alles so war, wie es sein sollte, aber das innere Gefühl dazu war – was habe ich hier zu tun? Hier ist keine Aufgabe für mich, ich habe hier keine Funktion. Ihr inneres Gefühl sagte ihr, dass sie wieder in den Keller zurückmusste, auch wenn es dort nicht schön war, aber dort hatte sie eine Funktion und kannte sich aus. Dort angekommen, war auch dort wieder die bekannte Leere. Ich gab ihr das Bild eines inneren weisen Mannes mit, der ihr vielleicht Antworten geben könne. Fast umgehend darauf war ihr klar, dass sie diesen Raum zerstören musste, um frei zu werden. Dies wurde dann gedanklich durchgeführt und die Klientin stand auf der Wiese, die Trümmer um sie herum. Nun aber das Gefühl, dass sie dort nicht mehr allein war, dass beide Welten eins waren. Die Zerstörung des Kellers wurde als innerer Befreiungsschlag wahrgenommen. Das wichtigste Gefühl aus dieser Sitzung: Ich benötige in meinem Leben einen Befreiungsschlag und ich brauche mehr Sinn im Leben, um nicht mehr das Gefühl des Funktionierens haben zu müssen und Sinn und Glück erleben zu können.
Sabine, 58 Jahre: Thema „Prüfungsangst“
Eine wichtige Prüfung wurde nicht bestanden, obwohl das ganze Umfeld vom Prüfungserfolg fest überzeugt ist, weil die Klientin über umfangreiches Wissen und Erfahrung verfügt. Sie kann sich selbst nicht so recht erklären, was zum Durchfallen geführt hat und hat dementsprechend Angst, diese Prüfung zu wiederholen. In der Hypnose begegnet ihr ihr verstorbener Vater, der sie zwar geliebt, aber ihre berufliche Kompetenz nie wirklich gewürdigt hat.
Er scheint ihr aus dem „Himmel“ die Hände entgegenzustrecken, aber sie weiss nicht, wie sie dies einordnen soll. Sie geht eigenständig die Prüfungssituation für sich noch einmal durch und durchlebt die verschiedenen Gefühle, die sie dabei wahrgenommen hat. Als sie an dem Punkt ist, wo es um das Thema geht, bei dem sie durchgefallen ist, sieht sie wieder die Hände ihres Vaters vor sich, die sie aber nun durch die Prüfung schieben und ihr so die nötige Kraft geben. Mit diesem Gefühl von Stärke, Angenommensein und Selbstakzeptanz wird die Hypnose beendet.
Jessica, 47 Jahre: Thema „Ich werde nicht gesehen, traue mir selber nichts zu.“
Als die Hypnose-Sitzung begann, konnte die Frau keine Gefühle zu diesem Thema fühlen, nur eine Sehnsucht danach, diese zu lösen. Erst einige Zeit später kamen die ersten Gefühle in Form von Schmerzen (wie Muskelkater) in der ganzen rechten Körperseite, auf der linken Seite konnte sie kaum etwas spüren. Sie äußerte dann, sich wie auf einem Pfahl liegend in der Luft zu fühlen. Eine Stelle rund um die Herzgegend fühle sich sehr schmerzhaft an und sie versuche die ganze Zeit, ihren Körper auszubalancieren und den bohrenden Schmerz auszuhalten.
Nach einiger Zeit „wanderte“ dieses bohrende Gefühl in den Nacken, wo es sich wie eine Verspannung anfühlte. Innerhalb der Hypnose kam dann das Bild, wie die Klientin sich als kleines Mädchen sah, in ihrem Zimmer, gefühlt allein und abgeschlossen von vielem. Alles fühlte sich sehr schwer an. Als die Klientin gebeten wurde, dem kleinen Mädchen einmal in die Augen zu schauen, flossen die Tränen aus Mitgefühl und innerer Verbindung. Das Gefühl von „Du bist nicht allein, weil ich bin da“ löste in diesem Moment alle körperlichen Symptome und die Sitzung konnte mit einer starken inneren Verbindung zu sich selbst beendet werden.
Claudia, 38 Jahre: Thema „Meine Familie steckt in einer Krise, ich habe doch alles getan“
Die Mutter erzählte, dass ihre Tochter eine sehr schwere Zeit durchmache und sie emotional nicht verstehe, warum dies so passiere. Sie war doch immer für das Kind da gewesen, habe alles für sie getan und jetzt hatte sie das Gefühl, eine Mitschuld an der Krise des Kindes zu tragen. Man hatte ihr gesagt, dass sie als sehr liebevolle Mutter auch ein Grund sein könnte, dass das Kind sich nicht trennen könne. (Ein Teil des ganzen Problems). Die Klientin war verzweifelt und fühlte sich hilflos der Situation ausgeliefert. Plötzlich empfand sie eine große Schwere auf der Brust, die sich anfühlte wie eine Betonplatte auf der Herzgegend. Dort spürte sie hinein, wie sich diese Schwere anfühlte. Sie fühle sich für alles verantwortlich, das Wohl der Familie. Sie äußerte den Satz „Ich möchte doch nur, dass es ihr gut geht“. Dieser Satz löste die ganze Schwere und das Gefühl von Schuld auf. Zurück blieb das starke Gefühl von Liebe ihrem Kind gegenüber und löste die Gefühle von Verzweiflung, Hilflosigkeit und Wut auf.
Naomi, 17 Jahre: Thema „Ich bin allein mit meinen Emotionen, traue mir nichts mehr zu“
Nach einer langen Zeit des Mobbings in der Schule, rutschte das Mädchen in eine Schulangst. Diese Ängste konnten im Laufe einiger Monate fast vollständig aufgelöst werden. Übrig blieb aber die große Angst vor der gefährdeten Versetzung und dem Druck, den Vorgaben der Schule nachkommen zu müssen. Auch wirkte noch das Mobbing nach und das Mädchen fühlte sich, sobald es in der Schule war, allein mit dem Druck und den Erwartungen. In der Hypnose-Sitzung mit mir empfand sie zuerst ein sehr unangenehmes Gefühl von einem „Kloß im Hals“. Als sie dieses Gefühl zuließ, fand sie sich gedanklich auf dem Schulhof wieder, wo die entscheidenden Schulinstanzen in Form von Lehrern und Schulleitung ihr gefühlt wütend gegenüber standen. Sie empfand Einsamkeit und das Gefühl, dem nichts entgegensetzen zu können. Nach einiger Zeit sah sie aber, dass hinter ihr ganz viele Menschen standen: Ihre Eltern, Freunde, Mitschüler. Das gab ihr ein erstes Gefühl von „ich bin nicht allein“. Dann aber sah sich wieder in einem Kreis ganz allein, alle standen um sie herum und sie hatte das Gefühl von hohem Erwartungsdruck. Plötzlich aber kribbelte der ganze Körper und sie wurde erfüllt von einem positiven Glücksgefühl. Damit hat sie sich entschieden, diese Hypnose-Sitzung zu beenden.
Tina, 42 Jahre: Thema „Meine Familiengeschichte macht mich wütend“
Die Klientin kam mit einer inneren Blockade von Wut zu mir. Sie erzählte mir, dass ihre Eltern traumatisiert aus dem 2. Weltkrieg gekommen waren und dies immer in der Kindheit mitgeschwungen hat und immer eine Form von Belastung das Familienleben begleitet hat. Die Klientin war so wütend darauf, dass es einen solchen Krieg gegeben hat, der so viel physischen sowie psychischen Schaden angerichtet hat und in die anderen Generationen weitergegeben wurde. Die Hypnose begann mit starker Schwere auf der Brust und dem ganzen Körper, viele Gefühle von Wut, Trauer und Verzweiflung lösten sich in Form von Tränen. Etwas später aber begann die Klientin Wärme im Körper zu spüren, die sich im Körper verteilte und ein sehr wohliges Gefühl auslöste. Dies wurde dann abgelöst von Euphorie in der Form, dass der Klientin die Idee kam, mit ihrer Band das Thema „Krieg und Frieden“ mit einem Song zu verarbeiten. Die Begeisterung wurde immer größer und sie beendete die Sitzung mit großer Schaffensfreude.




