Du musst hier nicht funktionieren: Warum ein geschützter Raum Veränderung möglich macht

Viele Menschen sind es gewohnt, zu funktionieren.

Sie übernehmen Verantwortung, kümmern sich, denken mit, erledigen, was erledigt werden muss, und wirken nach außen vielleicht vollkommen souverän.

Der Alltag läuft.

Und gerade deshalb fällt manchmal lange gar nicht auf, wie viel Kraft dieses ständige Funktionieren kosten kann.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl:

Nach außen funktioniert eigentlich alles. Aber innerlich stimmt etwas nicht mehr.

Vielleicht merkst du, dass du dich häufig zurücknimmst.

Dass du immer wieder über dieselben Dinge nachdenkst.

Dass du an einer Stelle festhängst, obwohl du dir Veränderung wünschst.

Oder du kannst noch gar nicht genau sagen, was eigentlich los ist.

Du weißt nur:

So, wie es gerade ist, möchte ich nicht weitermachen.

Dann braucht es aus meiner Sicht nicht unbedingt noch mehr Druck.

Nicht noch mehr Selbstoptimierung.

Und vielleicht auch nicht sofort eine Lösung.

Manchmal braucht es zunächst einen Raum, in dem du genauer hinschauen kannst.

Du musst bei mir keine fertige Antwort haben

In meiner Arbeit ist mir wichtig, dass du nicht stark wirken musst.

Du musst dein Thema nicht perfekt erklären können.

Du musst nicht wissen, woher es kommt.

Und du musst auch noch keine Vorstellung davon haben, wie die Lösung aussehen soll.

Vielleicht bist du unsicher.

Vielleicht widersprechen sich deine Gedanken.

Vielleicht weißt du gerade nicht, was du möchtest.

Vielleicht fehlen dir die richtigen Worte.

Auch das darf zunächst da sein.

Wir können dort anfangen, wo du gerade stehst.

Veränderung muss nicht mit einer fertigen Lösung beginnen

Vielleicht sind es zunächst Fragen.

Was beschäftigt dich eigentlich wirklich?

Was hält dich zurück?

Was wiederholt sich?

Wo entsteht immer wieder Druck?

Was kostet dich Kraft?

Was möchtest du verändern?

Und was würde sich für dich stimmiger anfühlen?

Manchmal wird im Gespräch etwas klarer, das vorher nur schwer zu greifen war.

Vielleicht bemerkst du ein wiederkehrendes Muster.

Vielleicht erkennst du, dass du bestimmte Erwartungen an dich stellst.

Oder du stellst fest, dass du eigentlich längst weißt, was du möchtest – und trotzdem an einer Stelle nicht weiterkommst.

Dann können innere Blockaden ein Thema sein.

Dabei geht es für mich nicht darum, möglichst schnell eine Erklärung dafür zu finden.

Sondern zunächst darum, genauer zu verstehen:

Was passiert bei dir – und was bedeutet es für dich?

Coaching bedeutet für mich nicht, dich anzutreiben

Im Coaching möchte ich dir nicht sagen, was du tun solltest.

Ich möchte dich auch nicht möglichst schnell aus deiner Komfortzone schieben oder dir erklären, wie du „endlich ins Handeln kommst“.

Vielleicht brauchst du einen nächsten Schritt.

Vielleicht brauchst du zunächst Klarheit.

Vielleicht möchtest du etwas verändern.

Vielleicht möchtest du erst einmal verstehen, warum du überhaupt an diesem Punkt angekommen bist.

Das kann bei jedem Menschen anders sein.

Deshalb gibt es für mich nicht den einen richtigen Weg zur Veränderung.

Wir schauen gemeinsam darauf, was für dich gerade wichtig ist.

Auch in der Hypnose musst du nichts leisten

Auch auflösende Hypnose ist für mich kein Verfahren, bei dem du etwas Bestimmtes produzieren oder erreichen musst.

Du musst keine besonderen Bilder sehen.

Du musst nichts Bestimmtes fühlen.

Und du musst auch keine verborgene Ursache finden.

Gedanken, Gefühle, innere Bilder und persönliche Erfahrungen können während der Hypnose bewusster wahrgenommen werden.

Wir können gemeinsam schauen, was sich für dich zeigt und welche Bedeutung es für dich hat.

Dabei geht es nicht darum, etwas möglichst schnell „wegzumachen“.

Es geht darum, dir selbst und deinem Erleben mit Aufmerksamkeit zu begegnen.

Ein Raum ohne Bewertung

Meine Stärke liegt in einer ruhigen und aufmerksamen Art zu arbeiten.

Ich höre genau zu.

Ich frage nach.

Ich nehme Zwischentöne wahr.

Und gleichzeitig ist mir wichtig, meine Wahrnehmung nicht mit deiner Wahrheit zu verwechseln.

Ich kann dir nicht von außen erklären, was mit dir los ist.

Aber ich kann dir Fragen stellen, die dir vielleicht helfen, selbst klarer zu sehen.

Ohne Druck.

Ohne vorschnelle Lösungen.

Und ohne dass du dich verstellen musst.

Du musst hier nicht funktionieren.

Du darfst unsicher sein.

Du darfst etwas noch nicht wissen.

Du darfst widersprüchliche Gedanken haben.

Du darfst dir Zeit nehmen, herauszufinden, was du eigentlich möchtest.

Und du darfst auch feststellen, dass eine Antwort anders aussieht, als du zunächst gedacht hast.

Vielleicht beginnt Veränderung manchmal genau dort:

nicht mit der nächsten Anforderung an dich selbst, sondern mit einem ehrlichen Blick darauf, was gerade wirklich da ist.